Supermond

Jedes Jahr gibt es eine Nacht, in welcher der fahle Erdtrabant die Erde so nah umrundet, dass sein Schein das tiefe Schwarz der mit Sternen geschmückten Finsternis in ein Leuchten verwandelt.
Am Wochenende vom 22. und 23. Juni bietet der Mond eine ungewöhnliche Szenerie, denn er soll um 14 Prozent größer und 30 Prozent heller scheinen. Das hört sich auf den ersten Blick vielleicht nicht so spektakulär an, aber wenn Sie doch beide Augen in den Himmel richten, könnte es passieren, dass Sie das Gefühl überkommt, der Mond stürze in den nächsten Momenten geradewegs auf Sie ein.

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Auf jeden Fall scheint es so, als könnten wir mehr von seiner Beschaffenheit erahnen, die sich uns doch stets nur als grauer Löcherkäse offenbart. Dabei ist sie alles andere als das. Gerade hat der Nasa-Satellit LUNAR RECONNAISSANCE ORBITER den bleichen Planeten mit Laserstrahlen vermessen und eine bisher einzigartige Karte mit kleinsten Details hinterlassen. Dort wird nun die Vielfalt der Oberfläche des Erdtrabanten sichtbar: Monstergipfel, größer als der Mount Everest, zwanzigkilometerweite Krater und gefrorenes Wasser – alles Spuren zweier Asteroiden, die vor circa 3,8 Milliarden Jahren Mond und Erde gestreift haben.

Auch wenn wir Menschen auf der Erde kleine Lichter sind und nicht die Fülle seiner Schönheit sehen können, so haben wir doch die Chance einen atemberaubenden Blick auf den Mond zu genießen, der sich erst wieder nächstes Jahr im August präsentieren wird.

Spannende Informationen zum Mond
gibt es auch in der
National Geographic Ausgabe 7/2013

 

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